Ikebukuro ist eher als eines der großen urbanen Zentren Tokios bekannt als als traditioneller Kurort mit heißen Quellen, daher sollten Reisende nicht die Atmosphäre eines ländlichen Onsen-Ortes erwarten. Wenn Ihnen die Bezeichnung „Ikebukuro Onsen“ begegnet, bezieht sie sich im Allgemeinen auf Badeerlebnisse in Ikebukuro oder seiner Umgebung, bei denen ein Bad Teil des Stadtlebens ist und nicht das Ziel eines von heißen Quellen geprägten Reiseziels.
Gerade dieser Unterschied macht einen Teil des Reizes aus. In Ikebukuro steht die Zeit im Bad neben Kaufhäusern, ruhigen Seitenstraßen, ungezwungenen Lokalen und dem ständigen Kommen und Gehen rund um einen der verkehrsreichsten Bahnhöfe Tokios. Für Besucher kann das eine einfache Möglichkeit sein, für ein oder zwei Stunden zur Ruhe zu kommen, ohne die Stadt hinter sich zu lassen – eine ausgesprochen urbane Variante der japanischen Badekultur.